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Beikostplan

Wann kann man Beikost einführen?

<img src=“verzeichnis/abbildung.jpg“ alt=„Baby isst Babybrei“>
Wenn Sie damit anfangen Beikost einzuführen, ist es wichtig, dass dies in verschiedenen Schritten geschieht.
Ab wann Beikost eingeführt wird, ist eine individuelle Entscheidung von Ihnen und Ihrem Baby. Man sagt, dass ab dem 4. Monat Beikost eingeführt werden kann. Am besten ist es Anfang des 5. Monats mit Babybrei anzufangen, da vorher die Nieren und der Magen-Darm-Trakt Ihres Babys noch zu unreif sind.
Falls Ihr Kind erst ab dem 6. Monat Interesse an fester Nahrung zeigt ist dies ganz normal. Jedes Kind hat sein eigenes Ess- und Entwicklungstempo.
Spätestens nach dem 6. Monat sollte jedoch Beikost eingeführt werden, weil nun die Eisenvorräte, die Ihr Baby ab der Geburt angelegt hat, zu Ende gehen.
Damit Ihr Kind optimal mit allen Nährstoffen und ausreichend mit Energie versorgt ist, ist es wichtig spätestens nach dem 6. Monat mit der Beikost zu beginnen.

Mögliche Zeichen Ihres Babys, dass es bereit für Beikost ist:

 

  • Es kann seinen Kopf eigenständig halten
  • Es sitzt (vielleicht noch mit Hilfe) aufrecht
  • Es zeigt Interesse an fester Nahrung und greift danach
  • Es beginnt zu kauen

 

Wie Beikost richtig einführen?

Essen mit dem Löffel

<img src=“verzeichnis/abbildung.jpg“ alt=„Babynahrung selber machen“>

Nehmen Sie sich zur Beikosteinführung einen Babybrei mit nur einer Zutat.
Dazu empfiehlt sich zum Beispiel der Sieger des Babybrei Ökotests HiPP Reine Früh-Karotte.
Beginnen Sie damit Ihrem Baby mittags zwei bis vier Löffel von dem entsprechenden Brei zu geben.

Dazu eignet sich ein weicher Plastiklöffel, der sich leicht verbiegen lässt und einen weichen Plastikrand hat.
Anfangs versuchen Sie den mit etwas Babynahrung gefüllten Löffel Ihrem Baby langsam in den Mund zu schieben, indem sie leicht die Lippen berühren.
Wenn Ihr Kind den Mund öffnet, geben Sie ihm etwas Babybrei zum Probieren.
Ihr Baby wird den Babybrei anfangs noch nicht als Nahrung anerkennen. Daher ist es normal, dass es den Babybrei erstmal im Mund hin und her schiebt oder sogar ausspuckt und es noch nicht zum Runterschlucken der Babynahrung kommt.

Sie können den Babybrei, der um den Mund verteilt ist sanft wieder in den Babymund führen.
Wenn Ihr Kind seinen Mund erst gar nicht aufmacht, versuchen Sie den Löffel leicht in den Mund zu schieben. Drängen Sie Ihr Kind jedoch zu nichts. Falls es nicht gelingt, probieren Sie am nächsten Tag nochmal Beikost einzuführen.
Versuchen Sie einfach die Menge des Babybreis jeden Tag um ein paar Löffel zu steigern.

 

Beikost füttern

Spielerisches Essen

Wenn Sie anfangen wollen mit der Beikosteinführung, Ihr Kind jedoch noch nicht alleine aufrecht sitzen kann, nehmen Sie es auf Ihren Schoß und schließen einen Arm um Ihr Baby.
Dabei können Sie die Hände Ihres Kindes mit der Hand festhalten, damit es nicht nach dem Löffel greift. Anfangs wird so das Füttern für Sie leichter.
Mit der anderen Hand können Sie nun den Löffel an den Mund Ihres Kindes führen und etwas Babybrei füttern. Wenn Ihr Kind aufrecht sitzen kann, empfehlen wir Ihnen, es in einen Hochstuhl zu setzten. Dies ist gut, da es dadurch an später gewöhnt wird, wenn es eigenständig mit dem Löffel seinen Babybrei essen wird.

Außerdem empfehlen wir Ihnen zur Beikosteinführung ein Lätzchen, damit die Sauerei nicht zu groß wird. Es ist wichtig, dass Ihr Baby die neue Babynahrung auch mit den Händen kennenlernt. Es wird manchmal nach dem Löffel langen und im Gesicht mit dem Babybrei rumspielen. Lassen Sie dies zu, da es ein wichtiger Lernprozess für Ihr Kind ist, wenn es mit Beikost anfängt.
Babys erkunden ihre Umgebung durch anfassen und in den Mund stecken. Wenn es den Brei anfasst und sich auch selber in den Mund führt, wird es lernen, dass dies essbare Babynahrung ist.
Außerdem wirkt sich dies weiterhin positiv aus, da es ein wichtiger Schritt ist um später selber mit dem Löffel essen zu können.

 

Für die nächsten Schritte haben wir von Babynahrung-kaufen Ihnen einen Beikostplan erstellt, damit einer gesunden Ernährung nichts im Wege steht.

<img src=“verzeichnis/abbildung.jpg“ alt=„Beikostplan“>

Gemüsebrei

<img src=“verzeichnis/abbildung.jpg“ alt=„Ab wann mit Beikost beginnen?“>

Wie Sie in der Abbildung sehen können, wird ab dem 4. Monat in der ersten Woche erst die Mittagsmahlzeit durch Beikost ersetzt. Fangen Sie dazu mit einem leichten Gemüsebrei an. Dazu eignet sich besonders ein dünn pürierter Karottenbrei. Auch Kartoffel, Brokkoli, Pastinake oder Kürbis werden gerne für den ersten Babybrei verwendet. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Beikost Sie am Anfang füttern können, können Sie auf unseren Seiten nachlesen was man ab dem 4. Monat füttern kann oder wie man Babynahrung selber kocht.

In der zweiten Woche wird bei der Beikost eine neue Zutat hinzugefügt.
Der Abstand von einer Woche für die Einführung einer neuen Zutat ist wichtig, da der Körper Ihres Kindes sich an die neue Art der Nährstoffzufuhr gewöhnen muss.
Nach der zweiten Zutat können die Abstände verringert werden. Ihrem Babybrei kann nun jeden vierten Tag eine andere Zutat beigefügt werden.

In der dritten Woche können Sie dem Gemüsebrei als Beikost eine Fleischbeilage beigeben. Rindfleisch enthält am meisten Eisen, dafür aber auch viel Fett. Tierisches Fett ist nicht wertvoll für den Körper, da er es selber herstellen kann. Diese Fette zählen zu den gesättigten Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren sind zum Beispiel in Rapsöl und Fischen wie Lachs enthalten.
Wir empfehlen Hähnchenfleisch, weil es mageres Fleisch ist und einen hohen Eiweißgehalt aufweist, der gut für den Muskelaufbau Ihres Kindes ist.
Fleisch enthält darüber hinaus Zink und wichtige B-Vitamine, wie Vitmain B12.
Wenn Sie Ihr Kind vegetarisch ernähren wollen, stellen wir Ihnen hier tolle Menüs und Babynahrung zum selber kochen vor, die eine optimale Versorgung mit allen Nährstoffen gewährleistet.

Nach der vierten Woche kann dem Babybrei als neue Zutat Fisch hinzugefügt werden. Wir empfehlen dabei Omega-3 fettsäurereichen Fisch zu nehmen, wie Lachs. Ungesättigte Fettsäuren sind besonders wichtig für Ihr Baby, da es diese nicht selber herstellen kann und sie für die Entwicklung des Nervensystems verantwortlich sind.
Seefisch ist die wichtigste natürliche Jodquelle und das Eiweiß des Fisches ist sehr gut verdaulich. Darüber hinaus hat Fisch eine schön weiche Konsistenz und kleine Stückchen in der Beikost animieren zum Kauenlernen.
Ein bis zwei Fischmahlzeiten sollten pro Woche in den Beikostplan aufgenommen werden.

 

Milch-Getreide-Brei

 

<img src=“verzeichnis/abbildung.jpg“ alt=„Babybrei Rezepte“>Im Beikostplan können Sie sehen, dass ab 6. Monat ein Milch-Getreide-Brei als Abendmahlzeit eingeführt wird. Dies sollte sich positiv auf den Schlaf Ihres Kindes auswirken. Wir von Babynahrung-kaufen empfehlen den Babybrei nicht mit Kuhmilch sondern Muttermilch oder Folgemilch herzustellen. Kuhmilch ist für Babys im ersten Jahr nicht geeignet, da sie zu viel Proteine und zu wenig Eisen enthält.
Sie können zur Zubereitung dieses Milchbreies auch Mandel oder Reismilch nehmen. Weitere tolle Babynahrung Rezepte hierzu finden Sie ebenfalls auf unserer Seite.
Als Getreide können zum Beispiel Haferflocken, Vollkorngrieß oder Hirse verwendet werden.

Obst-Getreide-Brei

 

Nach dem Milch-Getreide-Brei kann nach ca. vier Wochen der Obst-Getreide-Brei als Zwischenmahlzeit eingeführt werden.
Dem Getreidebrei kann Obst nach Belieben hinzugefügt werden. Äpfel, Bananen, Beeren und Pfirsiche. Probieren Sie gerne viel aus. Ihr Kind wird sich über die verschiedenen Geschmacksrichtungen freuen.
Sie müssen sich jedoch keinen Stress machen. Ihr Kind ist auch mit wenigen Zutaten glücklich und wird mit der Beikost zufrieden sein.

Zwischenmahlzeiten

 

Als Zwischenmahlzeit können Sie Ihrem Kind ab dem 10. Monat klein geschnittene Obststückchen anstatt Beikost geben. Falls noch keine Zähne vorhanden sind eignet sich Banane sehr gut, weil diese schön weich ist.
Auch Vollkornbrot leicht mit Margarine bestrichen hilft Ihrem Baby beim Kauenlernen.
Je nachdem, ob Ihr Kind schon Zähnchen hat, wird es sich auch über etwas festere Gemüsesticks freuen.
Ab dem. 10 Monat können Sie anfangen die Mahlzeiten Ihres Kindes an die Familienkost anzunähern.

 

 

Wenn Sie diesen Beikostplan einhalten, machen Sie alles richtig. Natürlich ist dies wieder nur ein Orientierungsplan. Sie können sich auch an eine andere Kombination der Breivariationen halten, wenn Sie  und Ihr Kind damit besser auskommen.  
Zu empfehlen ist es, dass Sie altersgerechte Baby Beikost verwenden.
Die verschiedenen Zutaten im jeweiligen Babyrei sind optimal an die Entwicklungsstufen des Körpers Ihres Kindes angepasst.